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Rallye Passau (veni, vidi, vici) |
Am Samstag dem 19. Juni startete unser alter Rallyefuchs Josef Höltl nach fast 2 Jahren totaler Abstinenz wieder bei einer Oldtimer Rallye. Vor der eigenen Haustür fand bereits zum 17. Mal die Rallye Passau im Kreis des schönen 3 Flüsse Mekkas statt. Wie immer, waren wieder die schönsten Strecken und Aussichten Bestandteil dieser Veranstaltung. Sepp ging diesmal mit zwei Französinen an den start, einmal seine Berlinette und die Beifahrerin Alissa Pichaud, die aus den Savoyen stammt. Mit soviel französchem Elan versuchten die drei dem Rest der südbayrischen Histo Rallye Elite das Leben schwer zu machen. Nach einem Start bei Sonnenschein ging es schnell zu den ersten Wertungsprüfungen, die schon mit dem einen oder anderen Kniff versehen waren. Es zeigte sich, dass der alte Fuchs nichts verlernt hatte und das Duo sich scheinbar blendend verstand. Platz 1 nach der Vormittagsetappe lies die Gesichter der Konkurrenz lang werden, besonders hinsichtlich der langen Abwesenheit Sepp´s im Rallyezirkus. Nach einer tollen Mittagspause (das Gulasch war wieder super beim Huberwirt in Suben) machte sich der Tross auf zur Nachmittagsetappe. Alle zogen nochmal sämtliche Register, um den Altmeister von der Spitze zu verdrängen. Doch an diesem Tag war dem Team keiner mehr gewachsen und Sepp konnte zum ersten Mal in seiner doch sehr langen und erfolgreichen Rallyekarriere die Rallye Passau gewinnen. Die letzte alteingessene Veranstaltung, die in seiner Vita fehlte, kann nun endlich sein genannt werden. Die Freude war nicht gerade gering und bei einem tollen Abendessen im Stiftskeller Passau (mit der Goldmedaille Bayerns für die Küche ausgezeichnet) wurde dann noch der Erfolg viele Stunden besprochen.
Er kam, sah und siegte!
Freuen durfte sich auch Claus Wagner mit seinem Sohn, der seine nach Unfall wiederhergestellte Alpine zum ersten Mal einsetzte. Mit mächtig Leistung hörte man seine 1600S schon von weitem heranröhren und nicht wenig Passanten quittierten dieses schöne Geräusch mit einem lächeln im Gesicht. Auch dieses Duo konnte sich im Vorderfeld platzieren und trat nicht unzufrieden die Heimreise an.

 Bericht:tm
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